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Streiks bei Ryanair angekündigt

Die Vereinigung Cockpit hat Streiks bei Ryanair angekündigt. Die genauen Zeiträume stehen aktuell (12.12.2017) noch nicht fest, zumindest für die Weihnachtsfeiertage wurde aber angekündigt, dass die Piloten von Ryanair auf Streiks verzichten. Bereits bei den im Oktober angekündigten Flugausfällen von Ryanair gab es von den Aufsichtsbehörden in Italien und Großbritannien Beschwerden, dass Ryanair seine Kunden nicht ausreichend über ihre Rechte aufklärt. Daher erläutern wir hier kurz die Rechte, die Passagiere in einem solchen Fall haben:

Passagiere, die am Flughafen gestrandet sind, haben das Recht auf Betreuungsleistungen: Essen, Getränke, ggf. Hotel inkl. Transfer. Wird dies nicht gestellt, kann man Ryanair die entsprechenden Kosten in Rechnung stellen.

Auch bei "außergewöhnlichen Umständen wie einem Streik haben Passagiere das Recht auf Ersatzbeförderung. Ryanair hat in der Vergangenheit - z.B. bei den wegen Pilotenmangels im Herbst/Winter 2017 gestrichenen Flügen - lediglich eine Umbuchung auf eigene Flüge angeboten. Die Passagiere können aber auch eine Umbuchung auf andere Airlines, Bahn oder Fernbus verlangen, ggf. auch einen Mietwagen, ein Taxi oder eine Fähre. Auf eigene Faust sollten die Reisenden ihre Ersatzbeförderung allerdings nur buchen, wenn sich Ryanair weigert, ihr Ticket umzubuchen. Zur Vorbereitung sollte man sich Alternativflüge suchen, für die noch Plätze angeboten werden, z.B. bei Opodo * .

Macht die Ersatzbeförderung keinen Sinn, kann der Passagier die Erstattung seiner Ticketkosten verlangen - ohne Stornokosten und inkl. aller Gebühren und Steuern.

Eine pauschale Entschädigung nach der EU-Fluggastrechteverordnung steht Passagieren bei einem Streik leider nicht zu.

Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Seite zu Fluggastrechten bei Streik.

 

 

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Im Dezember werden wegen des Streiks bei Ryanair viele Flugzeuge am Boden bleiben.

Im Dezember werden wegen des Streiks bei Ryanair viele Flugzeuge am Boden bleiben.

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